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Teufelskeller - Drosa
Teufelskeller - Drosa

Um 1700 n.Chr. lag der westliche Teil der Grabkammer bereits frei. 1904 fand eine archäologische Untersuchung statt.
Die trapezförmige Grabkammer war innen 2,30 bzw. 1,25 m breit. Die Höhe betrug 1,50 bis 2,00 m. Die Tragsteine waren von einer bis 1 m hohen Lehmschicht umgeben. Die Fugen zwischen den Tragsteinen füllten kleinere Steine und Erde. An der südlichen Längsseite befand sich ein 3 m langer und 90cm breiter Gang, durch den die Toten zur Beisetzung hineingetragen wurden. Ein Schwellstein trennte Gang und Grabkammer. Ein hölzerner Verschluß ist wahrscheinlich. Den Boden bildete eine Kalksteinplattenschicht, auf der die Skelettreste in zwei Bestattungsschichten übereinander lagen.
Zahlreiche Beigaben (Walternienburger und Bernburger Kultur der Jungsteinzeit, 2700-2300 v.Chr.) lagen in den Grabkammern.

Am Anfang und am Ende der Jungsteinzeit wurden Einzelgräber gebaut. Riesige Dolmen ohne Eingang entstanden. Darüber wurde ein Erdhügel aufgeschüttet.Zu den ältesten Gräbern dieser Art gehören die Urdolmen, die von der ansässigen, bäuerlichen Bevölkerung erbaut wurden. Ein Urdolmen besteht aus einigen senkrecht gestellten Steinblöcken, die die Wände der Grabkammer bildeten, und einer Deckplatte. Diese Gräber waren für jeweils einen Toten bestimmt.

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Alter:4500
Ortsname:6369 Drosa
Kreis:Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Bildname:imgp8261.jpg
Aufnahmedatum:21.05.2005 11:54:00

all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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