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Grabhügel mit Menhir - Hohen
Grabhügel mit Menhir - Hohen

Der ca. 3m hohe, 20-25m breite, mit Gras bewachsene Grabhügel wurde auf dem Steinberg errichtet, um ihn höher erscheinen zu lassen. Auf seiner Spitze steht ein Menhir. Dies ist eine Besonderheit. Einzeln stehende Großgrabhügel wurden von jungsteinzeitlichen Kulturen als Bestattungsplatz errichtet.
Der Hügel ist noch nicht untersucht worden. Die Einsenkungen stammen von Schützenmulden, die aus der Zeit stammen, als das Gelände von der Nationalen Volksarmee als Truppenübungsplatz genutzt wurde.

Hügelgräber wurden seit 3500 Jahren bis noch vor 1500 Jahren verwendet. In den großen Grabhügeln wurden die Toten in Baumsärgen bestattet. Eine beeindruckende Gruppe davon steht am Wilseder Berg. Diese Sitte änderte sich in der jüngeren Bronzezeit, Tote wurden nun verbrannt und ihre Überreste zusammen mit den Urnen unter den kleinen Hügeln beigesetzt. Oft wurden diese Hügel in der Nähe von steinzeitlichen Gräbern angelegt, und die Grabstätten der Ureinwohner wurden bis zur Neuzeit geachtet. In solchen Gräbern wurden Beigaben gefunden, Gefäße, Waffenteile und Schmuckteile. Echte Hügelgräber sind durch eine Eindellung der Spitze identifizierbar - es wurde schon gegraben ;-) Genaugenommen unterteilt sich der Zeitraum der Hügelgrabkulturen in die Bronzezeit 1500-1200 v.Chr, die Hallstadtzeit (800-500 v.Chr) und die Latènezeit (500-50 v.Chr), bis in die Eisenzeit.



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Alter:4800
Ortsname:6188 Hohen
Kreis:Saalkreis
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Bildname:imgq1115.jpg
Aufnahmedatum:27.09.2007 17:11:00

all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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