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Hünengrab in Steinfeld
Hünengrab in Steinfeld
Das Steinfelder Großsteingrab ist das größte in der Altmark.
Das gut erhaltene Hünengrab hat eine Länge von ca. 47 m und eine Breite von ca. 8 m. Es besteht aus 77 Steinen und liegt in Richtung Nordnordost bzw. Südsüdwest. Im nördlichen Teil der Umfassung liegt die Grabkammer, davor liegen zwei Giebelsteine.
Die Grabkammer besteht aus 17 Wandsteinen und 6 Decksteinen. Der größte Deckstein wird auch Klingender Stein genannt, weil beim Anschlagen ein heller klangvoller Ton erklingen soll.
An der südlichen Schmalseite der Umfassung befinden sich zwei Ecksteine, die sogenannten "Wächter" und ein Giebelstein.

Laut einer Sage sollen sich zwei Riesen im Kampf mit Steinen beworfen haben. An dieser Stelle entstand das Hünengrab.
Diese Großsteingräber wurden für ganze Sippschaften verwendet. In einem großen, mit Findlingen befestigten Wall befindet sich eine, manchmal auch mehrere Steinkammern. Die waren von der Seite aus zugänglich. Wenn es eine Hauptgrabkammer gab, lag die am nördlicheren Ende des Walles. Auf der Gegenseite befanden sich oft Wächtersteine, besonders mächtige, aufgerichtete Findlinge.
Auch nach der Jungsteinzeit wurden diese Wälle für Beisetzungen genutzt, viele Urnenbestattungen konnten nachgewiesen werden.

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Alter:4500
Ortsname:39599 Steinfeld
Kreis:Stendal
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Bildname:imga0862.jpg
Aufnahmedatum:26.09.2008 15:59:00
all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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