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Hünstein von Nohra
Hünstein von Nohra

Die Sage vom Hünstein
Auf der Wöbelsburg, einem Berg der Hainleite, lebte einst ein Riese mit seiner Frau. Eines Tages stritten sich die beiden, wer am weitesten werfen könnte. Endlich nahm der Riese einen Felsen und sprach zu seiner Frau: "Wenn du diesen Stein über die Wipper wirfst, so soll das Dorf Nohra eine Stadt werden." Die Riesenfrau liebte Nohra und hätte gern gesehen, wenn es eine Stadt geworden wäre. In weitem Bogen holte sie aus und warf den Brocken herab ins Tal.
Aber, o weh! Der Felsen fiel vor der Wipper nieder. Nun mußte Nohra ein Dorf bleiben.
Die Riesenfrau war jedoch so böse, daß sie vor Wut mit ihrem Fuß ein Loch in den Stein stieß.
Noch heute ist der Stein mit dem Loch zu sehen. Er liegt an der Landstraße zwischen Wolkramshausen und Nohra und heißt der Hünstein.

Die scheibenförmigen Menhire sind meist etwas größere Monumente. Häufig haben sie entlang der Schmalseiten eine Rinne, oft Blutrinne genannt. Manche Scheiben haben an einer Flachseite Gravuren oder Höhlungen, die auf matriarchalische Kultur hindeuten. Ob die norddeutschen Findlinge kultische Bedeutung hatten, ist schwer zu bestimmen. Für die süddeutschen Steine liegt eine solche Vermutung wegen der Seltenheit näher.



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Ortsname:99735 Nohra
Kreis:Nordhausen
Bundesland:Thüringen
Bildname:imgq3777.jpg
Aufnahmedatum:04.04.2009 18:09:00

all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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