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Steinerne Jungfrau - Dölau
Steinerne Jungfrau - Dölau
Der zweithöchste Menhir in Deutschland steht am Ortsrand von Dölau. Mit 5,5 m ist er ein mächtiges Denkmal des Neolithikums. Einige Steine, die nahe dabei liegen, sollen Bruchstücke der Spitze sein. Damit wäre die steinerne Jungfrau auf über 8 m Höhe gekommen, dies berichtet jedenfalls Christian Keferstein 1846. Auf der talwärtigen Seite ist der Stein inwendig gewölbt. Der ehemals helle Quarzit ist durch Verschmutzung überwiegend dunkelgrau bis schwarz verfärbt. In der Südostseite steckt ein großer Nagel, andere Nägel sind schwer zu erkennen. Es sollen noch zwei weitere Menhire dort gestanden haben.
Diese großen Menhire sind auch die bekannteren, insbesondere der Gollenstein, als der größte der deutschen Menhire. Keiner weiß so recht, wozu diese Steine aufgestellt wurden. Für manche Steine ist der Standort astro-archäologisch verständlich, da der Sonnenaufgang von dort am Horizont mit markanten Bergen übereinstimmt an bestimmten Tagen. Für andere sind steinzeitliche Steinhauerarbeiten Zeugnis der kulturellen Bedeutung. Vermutlich auf Fruchtbarkeit soll diese Höhlung im Fraubillenkreuz hinweisen. Die Christianisierung hinterließ ihre Spuren beispielsweise auch am Fraubillenkreuz und am Menhir von Ober-Saulheim

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Ortsname:6120 Dölau
Kreis:Saalkreis
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Bildname:imgp8088.jpg
Aufnahmedatum:19.05.2005 16:45:00
all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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