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Steinkreis Bellin
Steinkreis Bellin

Dieser Steinkreis besteht aus recht vielen Steinen. Da dort eine Wegkreuzung entstanden ist, ist der Kreis in Zerstörung begriffen. Kein Denkmalschutz greift ein, der Förster wehrt sich gegen die Rekonstruktion und Umgehung weil er wegen der Touristen um seine Abschußrate fürchtet. Immer noch werden Steine durch die immer größer werdenden Traktoren verschoben.
In den 50er Jahren wurden zudem einige Steine durch DDR Sprengmeister zu Baumaterial verarbeitet. Diese Leute leben noch, und könnten vielleicht über die Position der Steine vor diesen Eingriffen Auskunft geben, um den Ursprungszustand zu rekonstruieren. Doch der Denkmalschutz pennt - oder ist geschmiert. Über die vorherige Position der Steine gibt es keine Aufzeichnungen.
Für mich erscheint der Fall so typisch: Wirtschaftliches kleinkariertsein siegt. Dabei sind solche Sehenswürdigkeiten für den Landstrich wesentlich wertvoller als der Profit dieses Jägers.

Manche Steine haben besonderen kulturellen Background. Oft sind es besonders große Findlinge, oder auch Steinkreise an besonderen Orten, die hier gezeigt werden. Um viele dieser Steine kreisen alte Sagen. Da aus dieser Zeit keine schriftlichen Zeugnisse vorliegen, ist die Erkenntnis auf Funde der direkten Umgebung angewiesen. Chemische Analysen des Bodens können Aufschlüsse geben. Gefundene steinzeitliche Werkzeuge geben Hinweise auf Zeitordnungen.

Der folgende Link führt zu einer Webseite, für die nicht ich verantwortlich bin.

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Ortsname:18292 Bellin
Kreis:Güstrow
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Bildname:imgq4630.jpg
Aufnahmedatum:13.04.2009 17:19:00

all photos © klaus rädecke, 1996-2014 & johanna haas 2010-2012
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