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Kleinenkneter Große Steine I
Kleinenkneter Große Steine I

Eine rechteckige, aus mächtigen Findlingen bestehende Einfassung von 50 Meter Länge und 7 Meter Breite, in deren Mitte sich eine unregelmäßig geformte Grabkammer von 6.8 Meter Länge, 2.1 bis 2.4 Meter Breite und 1.6 bis 1.7 Meter Höhe befindet. Nach der Ausgrabung wurden die Anlage und die ursprüngliche Erdaufschüttung rekonstruiert. Die Rückseite der Grabkammer wurde offen gelassen, damit Licht in das Innere fällt.
In den Jahren 1934 bis 1939 wurde das Hünenbett I - ebenso wie das Hünenbett II - ausgegraben. Dabei fanden sich über 10000 Bruchstücke von Tongefäßen, einige Beile und Pfeilspitzen aus Stein, Bernsteinperlen und eine kleine Kupferblechscheibe. Die Fundstücke gehörten zur Ausstattung der Verstorbenen. Zitiert nach der Infotafel.

Diese Großsteingräber wurden für ganze Sippschaften verwendet. In einem großen, mit Findlingen befestigten Wall befindet sich eine, manchmal auch mehrere Steinkammern. Die waren von der Seite aus zugänglich. Wenn es eine Hauptgrabkammer gab, lag die am nördlicheren Ende des Walles. Auf der Gegenseite befanden sich oft Wächtersteine, besonders mächtige, aufgerichtete Findlinge.
Auch nach der Jungsteinzeit wurden diese Wälle für Beisetzungen genutzt, viele Urnenbestattungen konnten nachgewiesen werden.

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Alter:>4800
Ortsname:27793 Kleinenkneten
Kreis:Oldenburg
Bundesland:Niedersachsen
Sprockhoff Nr:957
Bildname:imgq2535.jpg
Aufnahmedatum:12.05.2008 15:55:00

all photos © klaus rädecke, 1996-2020 & johanna haas 2010-2012
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